Pilgerbericht Hannelore - Normale Sieben-Gang-Schaltung gegen flotte E-Bikes.... - Angekommen

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Strahlender Sonnenschein ließ den Vorplatz der Basilika noch größer und heller und die Basilika selbst als imposantes Bauwerk erscheinen.

Erst wenige Besucher waren hier auf dem Platz und es herrschte eine sehr angenehme Ruhe, wobei Orgelmusik auf dem Platz zu hören war, da in der Basilika bereits der Ankunftsgottesdienst für die Pilger aus dem Nachbarort Büttgen stattfand.

Da wir bis zur Ankunft der Fußpilger noch etwas Zeit hatten, wurde erst noch obligatorisch das Pilgerlädchen aufgesucht, um das ein oder andere Andenken zu kaufen. Aber auch zahlreiche Kerzen wur-den erworben, um sie anschließend im Dom für die persönlichen Anliegen anzuzünden.

Nach und nach erschienen Begleiter der Fußpilgergruppe und kündeten von der baldigen Ankunft der Fußpilger. Zwischenzeitlich hatten sich auch einige Besucher aus Kleinenbroich eingefunden, die Mit-glieder der Rad- und der Fußpilgergruppe mit Ihrem Besuch überraschten.

Nachdem nun die Fußpilger auch ihr Ziel erreicht hatten, zogen wir mit Ihnen gemeinsam zum festli-chen Gottesdienst in die Basilika ein. Im Mittelpunkt standen natürlich auch die Jubilare und die Erst-pilger.

Manch einer war sicherlich den Tränen nahe, vor Erschöpfung, Glück oder auch aus Dankbarkeit. Ein jeder hatte so sicherlich sein persönliches Päckchen zu tragen und sich dafür auf den Weg zum hl. Apostel Matthias gemacht, um dort sein Anliegen vorzutragen und um Hilfe, Mut und Kraft zu bitten.
       
Nach dem Gottesdienst war die Anstrengung und Anspannung gewichen und es verbreitere sich Fröhlichkeit, es wurde sich gratuliert, geherzt und umarmt. Alle strahlten irgendwie mit der Sonne um die Wette. Von meiner Pilgerschwester Resi wurde mir dann ein kleines Pilgerkreuz überreicht. Darüber habe ich mich riesig gefreut und bei mir flossen dann auch die (Freuden)-Tränen.                            

Nach diesem offiziellen Teil fuhren wir zurück ins Hotel, die Fußpilger waren in einem anderen Quartier untergebracht.

Nun begaben wir uns in die naheliegende, quirlige Altstadt von Trier mit ihrer weitläufigen Fußgänger-zone und dem sonnigen Marktplatz, mit Brunnen, Blumen-, Obst- und Gemüseständen, Tauben, vielen Menschen, Sonne satt, zahlreichen Lokalen, Cafés, Eiscafés, und natürlich dem Dom, der Porta Nigra und den zahlreichen anderen Kirchen und historischen Gebäuden und Plätzen. Nach einem Mittagsim-biss, einigen Einkäufen, Dom- und Kirchenbesichtigungen wurde am Nachmittag im großen Eiscafé am Marktplatz wieder eine ausgiebige Verschnaufpause eingelegt. Das hochsommerliche Wetter lud auch geradezu zum Eisessen ein. Bei meiner Dombesichtigung habe ich nach langem Suchen auch wieder die Dommäuse gefunden, glaubte mir zwar nicht wirklich jemand, aber es gibt sie tatsächlich.

Am Abend haben wir dann in der Matthias – Basilika an der Lichterprozession teilgenommen. Nach einer andächtigen Feier, begleitet von wunderschöner Orgelmusik, beendeten wir im Hotel in geselliger Runde den schönen Tag in Trier.

Am Dienstag hieß es nun wieder alles packen, im Auto verstauen und nach dem Frühstück mit den Rädern zunächst zur Matthias-Basilika fahren. Dort feierten wir mit den Fußpilgern und anderen Pilgergruppen das Pilgeramt, was auch Abschied von St. Matthias nehmen bedeutete.

Nachdem wir uns von den Fußpilgern verabschiedet hatten, verließen wir den Platz von St. Matthias um bei Karin und Maria, die auf dem Parkplatz vor der Basilika standen, noch mal unsere Getränkefla-schen aufzufüllen.